Radikale profilneurotische Nichtraucher, was wollt Ihr eigentlich? 04.Juli Volksentscheid in Bayern

Wir in Bayern sind halt basisdemokratisch. Fünf Jahre streiten wir im Freistaat nun schon, ob wir auch dem letzten Raucher die Luft abdrehen. Ende 2009 dann das Volksbegehren und daraus folgend dürfen die Bürger nun zur Wahlurne. Am 04.Juli wird nun endgültig und basisnah über das Rauchverbot entschieden.
Ja, die Nichtraucher haben es schon sehr schwer in Bayern.
Der Verein "Pro Rauchfrei" hat gerade einen wirklich handfesten Skandal aufgedeckt! Sollten eigentlich 2010 schon 90% aller Lokale rauchfrei sein, so sind es erst 68%, ja nur 68%! Der arme und gesundheitsgejagte Nichtraucher weiß ja gar nicht mehr wohin, vor so "wenig" Angebot von Nichtraucherkneipen, wo er nicht der blauen Pest ausgesetzt ist, ich meine hier nicht den angeheiterten Oktoberfestpöbel, sondern dem Dunst des Todes...
Bleiben wir regional, in Nürnberg sind 432 der 628 untersuchten Gaststuben rauchfrei. 432!
Himmel und Herrgott (kommt immer gut im katholischen Bayern), was wollt ihr den noch mehr, ihr fanatischen Nichtraucher? Wir Abhängigen ziehen uns doch schon auf 196 Kneipen zurück, um euer Leben ja nicht zu verkürzen. Stellt euch vor ihr hättet noch weniger Zeit Hetzjagd auf die Freiwilligkeit jedes Gaststättenbesuchers zu machen.
Die Entwicklung ist wirklich grotesk. Ich, als Genussraucher, sehe gerne ein komplettes Rauchverbot in Restaurants ein. Hier wird Nahrung aufgenommen, hier sind vermehrt auch Kinder, hier darf der Glimmstängel aus bleiben. In öffentlichen Gebäuden bin ich auch noch auf Seiten der "geschändeten" Passivraucher. Zur Führerscheinzulassungsstelle muss der Mensch und dieser Gang stellt keinerlei freiwillige Entscheidung dar. Vor allem wenn gerade jemand seinen neuen "Lappen" abholt, möchte man nicht durch Qualm an alte "Eckkneipen" Zeiten erinnert werden. So weit mein Verständnis.
Aber, der Besuch einer Kneipe ist eine mehr als freiwillige Entscheidung! Keiner wird unter Zwang in so einen Ort verschleppt. Wenn man radikaler Nichtraucher sein möchte, dann meidet man eben diesen Ort. Ich persönlich finde zum Beispiel Rapmusik ganz widerlich und meide jeden "Club", der solch artige Musik spielt.
So schön kann die Wahlfreiheit sein. Jeder Unternehmer, in diesem Fall Wirt, soll doch selbst entscheiden, ob in seiner Kneipe geraucht werden darf oder nicht. Dies sollte in seiner unternehmerischen Freiheit liegen.
Der Genuss von Tabak ist in Deutschland noch nicht verboten, somit kein Verbrechen. Wo soll der Staat als nächstes eingreifen? Als nächsten Programmpunkt die Prohibition?
Liebe Bayern, solange der Besuch einer Kneipe freiwillig bleibt, solange es z.B. in Nürnberg schon über 432 rauchfreie Kneipen gibt, völlig ohne Verbot, solange wehrt Euch gegen diese sinnlosen Eingriff in die Freiheit jedes Einzelnen und stimmt mit NEIN! am 04.Juli!

Kommentare

  1. Mir aus der Seele gesprochen!!!
    Freiheit für alle!
    Nein zum Un-Freistaat

    AntwortenLöschen
  2. Was soll'n der Schmarr'n? Aber es ist wohl auch als Polemik gedacht. Kleines Beispiel gefällig? Aus den 432 Gaststätten, zu denen wohl auch die Restaurants zählen, werden am Ende 432 Kneipen...

    Umgekehrt kann man aus diesen Zahlen auch einen ganz anderen Schluss ziehen: Gibt es wirklich mehr als 196 Kneipen in Nürnberg? Damit wird wohl schon jetzt wieder in jeder Kneipe geraucht.

    AntwortenLöschen
  3. tja, ihr kranken Raucher!

    Die Vernunft hat gesiegt. Bald ist ganz Europa von dieser Gift-Plage in Innenräumen befreit und die Freiheit und Gesundheit der Normalatmer hat endlich Priorität vor der Rücksichtslosigkeit vieler Raucher und Ignoranten :-)))

    AntwortenLöschen

Kommentar posten