Freitag, 25. Juli 2014

Weinrallye #76 – Pinotage - der Ungeliebte - Marry had a little LAM!

von Marc Dröfke
Denzel Washington ist sicherlich jedermann ein Begriff. Der U.S. Schauspieler gehört zu den bekanntesten und bestbezahltesten seiner Zunft. Außerdem hat er in seiner Karriere bis dato schon zwei Oscars und zwei Golden Globes, sowie etliche Nominierungen eingeheimst. Er zählt zu den absoluten Stars in Hollywood und ist einer meiner Lieblingsschauspieler.

Was hat Denzel Washington bitte mit Pinotage zu tun, werden sich jetzt einige berechtigter Weise fragen. Witzigerweise hatte ich meine erste Begegnung mit der Rebsorte,  um die es sich heute drehen wird, durch Washington. Es muss ungefähr März/April 2012 gewesen sein. Das „Wein-Fieber“ hatte mich gerade erst gepackt. Ich kannte Riesling, Cabernet-Sauvignon, Merlot und vielleicht noch Sangiovese als Rebsorten. Mehr nicht.

Eines Abends saß ich im Kino und schaute mir Denzel Washingtons neusten Film „Safe House“ an. In diesem Action-Thriller, der durchgängig in Kapstadt und Umgebung spielt, mimt er einen abtrünnigen CIA-Agenten, der der Agency mal so richtig eins auswischen will, in dem er geheime Daten an dubiose Leute weiterverkauft. Dabei ist die Film-Figur, die Washington spielt, neben seiner Agententätigkeit, auch ein ausgesprochener Weinliebhaber. 

Wie das bei nahezu jedem Action-Film so ist, kommt es am Ende zum Showdown zwischen Gut und Böse in einem kleinen Landhaus außerhalb von Kapstadt. Washington wird lebensgefährlich verletzt. In seinen letzten Atemzügen sagt er: „Hier riecht es ein bischen wie Pinotage. Gute Traube, guter Wein. Er reift sehr früh, der Pinotage, ist großartig.“ Ziemlich befremdliche letzte Worte für einen Mensch, der im Sterben liegt, aber eben auch das ist Hollywood.

Ob es sich hier lediglich um einen geschickten PR-Zug der Filmmacher handelt, um den Pinotage in ein entsprechendes Licht zu rücken, bleibt offen. Zumindest bei mir blieb die Message relativ gut verankert, denn nach diesem Zitat habe ich mich bis zum Aufruf zur Weinrallye Nummer 76 durch Peter Züllig, nicht mehr mit dem Thema Pinotage beschäftigt. Allerdings gleich nachdem ich das Thema sah, klickte es irgendwo im Kopf. Da war doch mal was mit einem Film....

Weg vom Glotzofon, hin zu den Fakten! Der Pinotage ist eine Kreuzung der Cinsault Traube und des allgemein bekannten Pinot-Noirs. Sie wurde Mitte der zwanziger Jahre von einem Professor an der Universität in Stellenbosch durchgeführt. Seitdem hat sich der Pinotage schwer getan aus Südafrika heraus zu kommen. Wenige Hektar werden zwar in Neuseeland, Brasilien oder auch Kanada bewirtschaftet, mehr als 90% der Produktion weltweit ist allerdings in Südafrika geblieben. Die Rebsorte bevorzugt ein heißes und trockenes Klima, wie es in den dortigen Gefilden meist anzutreffen ist. Die Traube reift früh (Denzel hatte sogar Recht) und weißt einen relativ hohen Zuckergehalt auf, was oft zu sehr fetten, fruchtbetonten und alkoholreichen Weinen führt. Allerdings hat sich die Qualität in den letzten Jahren, in der Breite wohl extrem verbessert.

Den Wein den ich heute vorstellen möchte stammt aus der Hand eines DER Supertalente vom Kap. Die Rede ist von Craig Hawkins aus dem Swartland. Hawkin ist neben seinem eigenen Projekt Testalonga, noch als Weinmacher auf dem Familienweingut Lammershoek aktiv. Dies resultiert auch aus der Gegebenheit, dass Hawkins Freundin, die Tochter der Besitzer Paul und Anna Kretzel ist. Hawkins, der trotz seines relativ jungen Alters schon einige weltweite Stationen hinter sich gebracht hat, setzt ganz auf eine natürliche Anbauweise, früher Lese und möglichst geringen Eingriffen im Weinberg. Die Weine werden nicht geschönt und möglichst gering geschwefelt,  bevor sie auf die Flasche gezogen werden.

Hier ist ein kleines Video, das die Weinberge der Winery zeigt. 

Der von mir getrunkene Pinotage stammt aus der LAM-Linie, die die Basis des Weingutes darstellt. Hier wird nicht ganz so viel experimentiert, wie bei den beiden anderen Linien, geschweige denn von Hawkins eigenem Projekt Testalonga. Es sollen einfache Weine mit Charakter und Trinkfreude sein, die einen Zugang zu den anderen Weinen des Sortiments schaffen.

Als der Wein dann ins Glas fließt frag ich mich allerdings schon, ob ich mich irgendwie verlesen habe. Grundsätzlich dunkle, dick und fett? Keine dieser Eigenschaften haften diesem Wein in irgendeiner Weise an!

Im Glas dreht ein Wein in sehr hellem, transparentem Erdbeerrot. Erinnert mich stark an einen jungen Nebbiolo oder Pinot. Der Wein ist leicht trüb, das kommt daher, dass der Wein wie oben schon erwähnt, nicht geschönt oder filtriert worden ist.

In der Nase kommt der Wein sehr über die Frucht. Zunächst sehr viel Sauerkirsche, die  dann in Richtung saftige rote Walderdbeeren, Zwetschge und etwas Himbeere dreht. Dahinter auch ein paar leichte rauchige Töne, etwas Zimt und Spekulatius sowie etwas Holz. Sehr feine, nicht zu kitschige, aufdringliche Nase. Und absolut sauber.

Am Gaumen ist der Stoff sehr schlank, wirkt Anfangs fast zu dünn und ohne Substanz. Mit etwas Zeit, wird das aber besser. Nimmt man einen ordentlichen Schluck in den Mund und saugt etwas Luft hinzu, wird der Wein breiter und bekommt, die von mir zunächst vermisste Spannung. Der Wein hat eine tolle Säure, die ihm neben dem geringen Alkohol von gerade mal 12,5% Trinkfreude verleiht.

Was ihm fehlt ist ein bisschen der letzte Nachdruck am Mittelgaumen und das Finish könnte auch länger sein, aber das darf man von diesem Wein wahrscheinlich einfach nicht verlangen. Ich empfehle dringend diesen Wein vor dem Verzehr leicht zu kühlen, die Aromatik, vor allem die Frucht, kommt so viel besser zur Geltung.

Ein außergewöhnlicher, leichter, unkomplizierter Stoff, der zeigt, dass Craig Hawkin jedes Klischee, welches den Pinotage umgibt, abgeschüttelt und seine ganz eigene Interpretation dieser Rebsorte auf die Flasche gebracht hat. Ich denke das Zitat „Off the beaten path“, was so viel heißt wie „Abseits der üblichen Wege“.  Passt hier sehr gut.  

Für ca. 11,60€ hier zu beziehen.
Der Direttore möchte darauf hinweisen, dass wir für Verlinkungen, Verkostungen, etc. keinerlei Geld erhalten. 


Dienstag, 1. Juli 2014

VinoCamp 2014 - Consigliere Dröfkes Mammut Bericht über das großartigste Wein Event des Jahres! #vcd14 #weinrallye

von Marc Dröfke
Gleich mal vorneweg: Das ist ein relativ langer Text, aber ich denke, das Vinocamp hat diese Ausführlichkeit verdient.

Ein Wochenende voller neuer Eindrücke, unterschiedlichster Inspirationsquellen, etwas wenig Schlaf, mit vielen netten, passionierter Menschen und ganz, ganz viel Wein und Essen liegt hinter mir. Zu verdanken habe ich das dem Vinocamp 2014, das als eine Art „Barcamp" von Dirk Würtz und Thomas Lippert mittlerweile schon zum fünften Mal ins Leben gerufen wurde. 

Und bereits hier müsste ich zu einer großen Dankesrede ansetzen, denn was die beiden da auf die Beine gestellt haben, ist schlicht und ergreifend ueberwaeltigend. Ich durfte eine perfekt organisierte Veranstaltung über drei Tage hinweg erleben. Was für ein Aufwand dahintersteckt, kann sich wahrscheinlich niemand vorstellen. Speziell das übergreifende Thema dieses Jahres, „Wein & Speisen“, trieb den Organisationsaufwand auf die Spitze. Die Anstrengung sah man den beiden dann auch an. Das soll nicht das gute Aussehen der beiden in Frage stellen, sondern eher ein Anstoß an alle zukünftigen Teilnehmer sein, sich mehr in der Organisation zu engagieren und den beiden auch damit Last von den Schultern zu nehmen. 

Am Samstag morgen ließ Lippert bei der Begrüßung bereits anklingen, dass ein Vinocamp in dieser Form und mit diesem Aufwand nicht mehr möglich sein wird. Ich denke hier ist jeder selbst gefragt, seinen Teil zu diesem, wie Christina Fischer so treffend sagte, „besten Format in Sachen Wein in Deutschland überhaupt“ beizutragen. Ich für meinen Teil habe mir schon Gedanken gemacht, was für eine Session ich denn das nächste Mal eventuell anbieten könnte und habe da schon die ein oder andere Idee.


Das Camp begann für die Teilnehmer, die wie ich bereits am Freitag angereist waren, mit einer Führung durch das Weingut Robert Weil in Kiedrich. Das Gut zählt zu den größten & bekanntesten Betrieben im Rheingau und kann von sich behaupten, eines der einzigen Weingüter in Deutschland mit einer Art „Chateau-Charakter“ zu sein. Kein geringerer als der Chef Wilhelm Weil persönlich führte uns durch die auch archetektonisch schön gestalteten Anlagen. 

Dabei erklärte er uns die Vorgehensweise, die das Weingut zur Bereitung ihrer Gebinde nutzt. Ganz besonders haben sich zwei Zitate bei mir eingebrannt: 1.) „Der Wein wird im Weinberg erzeugt. Im Keller kann man nur versuchen, das zu erhalten, was aus der Lage stammt.“ und 2.) „Einen großen Wein kann man nicht kopieren und er muss eine gewisse Lagerfähigkeit aufweisen.“ Ich würde beide Zitate gleich unterschreiben. 

Letztendlich landeten wir im Keller des Gutes, wo eine kleine Verkostung stattfinden sollte. Den Weinen von Weil wird oft nachgesagt, sie seien eher eine Art „Mainstream“.  Das kann ich so nicht bestätigen. Laut den Vorgaben von Dirk Würtz sollte sich Wilhelm Weil bei der Verkostung auf drei Weine reduzieren, am Ende waren es insgesamt sieben. Da war es bereits, das erste Highlight des Vinocamps. Eine genauere, lesenswerte Beschreibung der Verkostung findet ihr beim Blogger-Kollegen Felix „Schnutentunker“ Bodmann. Vielleicht noch eine kleine Anmerkung: Weil meint, dass der 2013-Jahrgang in der Spitze unbedingt zu wahrer Größe auflaufen kann. Wir dürfen gespannt sein.


Danach ging es weiter zum Weingut „Von Oetinger“, einem kleiner Erzeuger aus Eltville, den man unbedingt auf dem Schirm haben sollte. Achim Oetinger keltert in seinem kleinen Keller Weine, die sich gewaschen haben: sehr eigen, nahezu nur spontanvergoren, mit einem absoluten Qualitätsanspruch. Extrem kleine Erträge, bei denen man sich fragt, wie man damit überhaupt Geld verdienen kann. 

Aber Oetinger machte klar, dass er mit ganzem Herzblut hinter seinem Qualitätsanspruch steht. Die Weine, die ich probieren konnte, waren alle sehr geschliffen, bone-dry, hoch in der Säure mit unheimlich viel Gripp und Zug am Gaumen. Vor allem die Fassproben der Großen Gewächse „Marcobrunnen“ und „Hohenrain“ aus 2013 haben mir sehr gut gefallen. Meiner Meinung nach spielt der 2013-Jahrgang mit der generell etwas höheren Säure Oetinger noch in die Karten, kann er noch mehr ans Limit gehen. Die Weine sind sicherlich nicht „Everybodys-Darling“. Für mich aber auf jeden Fall eine Entdeckung.  
 
Der Ausklang des Abends fand im Gutsausschank des Weingutes statt, wo ich zum ersten Mal meinen „Chef“, den Direttore, zu Gesicht bekommen habe. Mittlerweile „arbeiten“ wir nun fast schon ein Jahr zusammen, haben uns zuvor aber noch nie getroffen. Nur soviel: Die Person Phillip Erik Breitenfeld ist ein positives Erlebnis für sich -  in jeder Hinsicht. Punkt. 

Um 11 lag ich schon in den Federn, denn am nächsten Tag ging es bereits um 9 Uhr richtig los. 


 

Beginnen tut das Vinocamp am Samstag traditionell mit einer Vorstellungsrunde der Teilnehmer. Was ein bisschen wie ein Sitzkreis früher in der Schule anmutet, war für mich als erstmaligem Teilnehmer interessant. Ich konnte ich mir einen Überblick verschaffen, wer alles teilnimmt und die Namen, die man in Facebook schon ab und an gelesen hat, entsprechend den Personen zuordnen. Danach ging es schon zur Session-Planung, es stand Interessantes auf dem Programm. 

Die erste Session die ich besuchte, war von dem Team der Medienagenten unter dem Motto: „Lage oder Marke? Wie vermarkten sich die Winzer der Zukunft? “ angeboten worden. Felix Eschenauer und Jochen Stange führten durch eine sehr interessante Session mit einem Thema, das ich nicht sofort mit Wein assoziiere.  Sie stellten drei ihrer Projekte vor, bei denen ein Wein nicht über seine besondere Lage oder Rebsorte vermarktet wird, sondern eher über die Arbeitsweise des Winzers, die Persönlichkeit oder den Weinstil - anschaulich gemacht über das Etikett. Als Anschauungsmaterial dienten der „Spontan“ Riesling vom Lubentiushof (für mich übrigens der Beste der drei Weine), „Blutsbruder“ vom Weingut Karl May und der mittlerweile schon etwas bekanntere „Pornfelder“ von Lukas Krauß, der schon durch seinen Namen für Furore gesorgt hat. Mehrere Teilnehmer dieser Session warfen die Frage auf , ob die versprochene Qualität auch beim Endverbraucher ankommen wird.


Die nächste Session war eine Geschichtsstunde von Dr. Daniel Deckers zum Thema „G(e)REIF(te) Weine! – Eine flüssige Zeitreise auf den Spuren des VDP Traubenadlers“ und ein absolutes Highlight dieses Vinocamps. Deckers erklärte anhand von vielen alten Abbildungen, Karten und Statistiken ein Stück deutsche Weingeschichte. Dazu gab es sechs gereifte Rieslinge von der Niersteiner Glöck Spätlese aus dem Jahr 2003, von der Staatlichen Weinbaudomäne Oppenheim/Rheinhessen bis hin zu einer 1976ger Rauenthaler Steinmächer Spätlese vom Weingut Hans Lang aus dem Rheingau. Hier gilt ein großer Dank dem VDP, der diese gereiften Schätze zur Verfügung stellte.



Weiter ging es wieder mit gereiftem Riesling in einer Session von Marc Herold. Dabei drehte es sich grundsätzlich um alte Rieslinge, worauf beim Kauf zu achten ist, auf welche Weingüter man setzen sollte und wo man diese Gewächse noch einigermaßen seriös erwerben kann. Dabei gab es drei Weine, u.a. eine feine Spätlese „Rauenthaler Baiken“ vom Kultweingut Schloss Eltz aus dem Jahre 1966. Ein für sein Alter schöner Wein, der, wie Hermann Höhle es treffend beschrieb, etwas beruhigendes hat. Ebenfalls sehr gut war eine „Bernkasteler Lay Auslese“ 1998 aus dem Hause Joh. Jos. Prüm, das für mich ohnehin ein Phänomen ist. Diese Weine kann man einfach immer trinken. Zum Frühstück, in der Mittagshitze auf der Terrasse oder als Schlummertrunk, bevor man ins Bett springt. Sie tanzen fast schwerelos über die Zunge und machen niemals satt. Die Balance zwischen Säure und Restzucker schaffen wenige so gut wie Prüm.

Danach war die Zeit der Sozialen Weinproben gekommen, für die man sich im Vorfeld des Camps bereits anmelden konnte und auch sollte. Zum Thema „Autochthone Rebsorten“ kämpfte ich mich mit den anderen 7 Teilnehmern durch fast 20 Weine, von denen mich ehrlich gestanden nur 4-5 wirklich überzeugten. Gefreut hat mich besonders, dass mein Mitbringsel, der Frappato von Arianna Occhipinti, so gut aufgenommen und bewertet wurde. Auch für mich ein Wein in der 20 Euro Gegend, der mit seinem unheimlichen Trinkfluss und einer tollen Leichtigkeit beeindruckte. Trotz der zum Teil etwas schwierigen Weine eine unterhaltsame Probe.




Nun war es Zeit für die abendliche Party und die Vergabe des Wine-Online-Award. Während Brasilien sich zum Sieg gegen Chile kämpfte, wurde das Weingut Franzen mit dem Award in der Kategorie „Fotografie“ geehrt. Die Kategorie „Bester Artikel“ gewann völlig zurecht Christoph Raffelt mit seinem Champagner-Artikel. Markus Budai merkte am Sonntag auf der Rückfahrt kurz an, dass die ganze Champagner-Serie sehr gut und nahezu druckreif ist. Sie könnte ohne weiteres in einem Magazin erscheinen. Dem kann ich nur voll zustimmen. 

Tosenden Applaus gab es auch beim letzten Gewinner des Abends, Hermann Höhle sahnte mit seinem Weinlagen-Info den Preis für das beste „Projekt & Initiative“ ab. Ich könnte mir keinen würdigeren Gewinner in dieser Kategorie vorstellen. Eine solche aufwendige und akribische Arbeit muss belohnt werden. Wunderbar war auch die emotionale Dankesrede.



Danach gab es Wein satt. Mir fällt es schwer, hier alle Höhepunkte aufzuzählen, es waren einfach zu viele. Trotzdem gibt es hier eine kleine Übersicht. Vielen Dank an Felix Eschenauer für einen sehr grazilen, eleganten „Spätburgunder „R“ 2001 von der erst vor kurzem verstorbenen, deutschen Winzerlegende Bernhard Huber.  Danke an Felix Bodmann für einen der besten trockenen Rieslinge, den ich bis dato trinken durfte - den vor Mineralität strotzenden „A. de. L.“ 2008 aus der Magnum vom Weingut Schönleber. 

Danke an Marc Herold für den fleischigen, viel zu jungen „Corton Renardes“ Grand Cru von Vincent Giradin. Ich weiss, Eigenlob stinkt, aber die Weine aus meinem Keller waren ebenfalls nicht schlecht. Toll der sehr seltene, mit einem sensationellen Trinkfluss ausgestattete Chardonnay 2011 von Houillon-Overnoy aus dem Jura. Oder der einfach unglaublich ausbalancierte, ebenfalls fast zu junge „Le Bourg“ von Clos Rougeard aus dem Jahre 2002, der beweist, dass die Weltklasse in Sachen Cab. Franc von der Loire kommt und ein Cornas aus dem Hause Thierry Allemand mit dem Namen „Reynard“  trotz seines Alters von 14 Jahren wie fast frisch abgefüllt wirkte und mit seiner Power und Saftigkeit mich nahezu sprachlos machte. Als Nightcap gab es nichts Geringeres als ein Glas einer 1976ger „Rauenthaler Rothenberg“ Auslese von Schloss Eltz. Danach ließ sich wirklich gut schlafen.


Leider war die Nacht etwas kurz und so ging es leicht angeschlagen in den Sonntag Morgen. Komischerweise ging es fast allen Teilnehmern ähnlich wie mir. Getreu des Mottos „Wer saufen kann, kann auch aufstehen“ ging es aber dennoch um 10 Uhr in die erste Session des Tages zum Oberthema „Weinhandel“. Hier wurde die Themen zum Weinfachhandel vs. Onlinehandel und einige andere Facetten des Weinhandels beleuchtet. 

Danach kam die große Lehrweinprobe, die dieses Jahr unter dem Motto „Essen & Trinken“ mit einer breiten Spanne verschiedener Gerichte und dazu passender Weine aufwartete. Es war sehr, sehr spannend zu sehen, wie die entsprechenden Speisen mit den Weinen harmonierten und der Wein das Essen bereicherte. Ein riesiges Dankeschön gilt dabei der Moderatorin Christina Fischer, die mit ihrem enormen Erfahrungsschatz diese Session leitete. Dazu muss auch dem ganzen Küchenteam um Gabi & Daniel Würtz gedankt werden, die wirklich alles menschenmoegliche getan haben, damit alle Teilnehmer entsprechend versorgt waren.


Danach hieß es für mich bereits Abschied nehmen. Leicht ist es mir nicht gefallen. So viel zum Thema Wein hab ich in zwei Tagen noch nie gelernt. Gott sei Dank geht die Geschichte des Vinocamps weiter. Wahrscheinlich anders als bisher, aber ich denke nicht schlechter. In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal!
Das Vinocamp ist ebenfalls Thema der Weinrallye diesen Monats. 

Den Gastgeber Peter Züllig findet ihr hier: http://www.sammlerfreak.ch/2014/06/20/weinrallye-75-thema-vino-camp-deutschland/

Weitere Beiträge die bereits online sind:

Susanne Werth-Rosarius von 180 Grad mit einer Live-Berichterstattung: http://hundertachtziggrad.blogspot.de/2014/06/live-vom-vinocamp-vcd14.html

Schnutentunker Felix Bodmann mit seinem Bericht vom Weingut Robert Weil:



Organisator Dirk Würtz war ebenfalls schon fleißig:


Sowie ein Beitrag von Steffen Kess:


Wir werden die Liste hier aktualisieren sobald nach und nach die Blogbeiträge zusammen kommen. 

Donnerstag, 5. Juni 2014

Consigliere Dröfke über zwei Entdeckungen seiner Frankreich Reise - 2011 St. Joseph Dard & Ribo und 2010 Fleurie Foillard


von Marc Dröfke
Wenn man sich mit dem Thema Wein etwas näher beschäftigt und sich mit dem heimischen Fachhändler oder anderen Weinaffinen unterhält, wird das Wort „Lagerfähigkeit“ häufig und gerne in den Mund genommen. Besonders lagerfähigen Weinen wird oftmals eine höhere Qualität zugesprochen, denn der Wein muss eine gewisse qualitative Struktur vorweisen, um überhaupt eine entsprechende Zeit im Keller liegen bleiben zu können.

Dazu kommt, dass manche Gewächse, meist von sehr traditionell arbeitenden Winzern, aus bekannten Anbaugebieten, sich erst mit einer gewissen Flaschenreife zur vollen Pracht entfalten. Allerdings können es sich die Produzenten meist nicht leisten die Flaschen bis zur Trinkreife bei sich im Weingut zu lagern und dann erst auf den Markt zu werfen, haben sie, wie jeder andere Wirtschaftsbetrieb, ihre Kosten entsprechend zu decken. Und so werden doch viele, zumeist hochwertige Weine, viel zu früh getrunken. 

Einige hektische Konsumenten haben keine Lust sich einen Wein aus dem Burgund, Barolo oder Bordeaux mit aktuellem Jahrgang zu kaufen und diese 10,15,20 Jahre zu lagern. Sie wollen gleich die volle Packung Genuss ohne Einschränkungen.

Es gibt aber auch Regionen, wo Weine erzeugt werden, die eher für einen früheren Genuss konzipiert sind. Sie sollen schon kurz nach der Abfüllung richtig Spaß machen und zeigen was sie drauf haben, ohne lange Zeit reifen zu müssen.

Die Weine des Beaujolais sind hierfür ein gutes Beispiel. Die Region, die nördlich von Lyon angesiedelt ist, litt lange unter dem schlechten Image des „Beaujolais Nouveaus“, ein Zechwein, der jedes Jahr immer am dritten Donnerstag im November auf den Markt kommt. Dabei handelt es sich meist um dünne, primärfruchtige Stoffe, die zum großen Teil im Süden der Region gekeltert werden und für den super schnellen Konsum gedacht sind. Sie sind oft ohne viel Anspruch und machen eher weniger Spaß.

Den Beaujolais Noveaus kann man aber nicht mit den Weinen vergleichen, die im Norden des Beaujolais gekeltert werden. Dort liegen die 10 Crus der Region. Vielleicht sind dem ein oder anderen die Dörfer Morgon, Fleurie, Moulin a Vent oder auch Brouilly ein Begriff? Aus ihnen kommen für mich einige der interessantesten Weine ganz Frankreichs. Ganz besonders, was das Preis-Leistungsverhältnis anbelangt.

Jean Foillard gehört zu den bekannteren Winzern des Beaujolais, vor allem in den USA sind seine Weine sehr angesagt. Im Jahre 1980 übernahm Jean den elterlichen Betrieb und schloss sich kurz danach einem Zirkel von 3 anderen Winzern, u.a. dem ebenfalls sehr bekannten, im Jahr 2010 leider verstorbenen Marcel Lapierre, an.

Ihr Credo: Zurück zur „alten“ Praxis des Weinbaus. Altes Rebmaterial, keine chemischen Pestizide im Weinberg, sehr späte Lese, rigorose Selektion des Materials, um dadurch möglichst nur perfekt gereifte Trauben zu verarbeiten. Im Keller so wenig Schwefel wie möglich verwenden und keine Filtration oder Schönung des Weinss. Der Ausbau erfolgt in gebrauchten Fässern aus dem Burgund. Kurzum, biodynamische oder „Natural-Wines“.

Foillard besitzt Lagen mit zum Teil bis zu 100 Jahre alten Rebstöcken, die nahezu ausschließlich um Morgon angesiedelt sind. Was viele aber nicht wissen ist, dass er auch in Fleurie Grund besitzt, allerdings nur in der Größenordnung von gerade mal einem Hektar. Die Weine sind selten und bei uns in Deutschland nach meinen Recherchen auch nicht zu bekommen. Meine Flasche des 2010 Jahrgangs, stammte aus einem Pariser Weinladen.
Dem Fleurie wird nachgesagt er sei etwas leichter, wie die anderen Crus der Region, und hätte etwas „blumiges“ an sich. Foillards Lage besitzt hauptsächlich Sandstein als Untergrund, während in Morgon Schiefer und Granit die Hauptrolle spielen.

2010 Fleurie Foillard
Der Wein, gekeltert aus der Gamay-Traube, wie nahezu alle Rotweine der Region, fließt in hellem rot, mit einem eher dunklen Kern ins Glas und erinnert stark an einen Pino-Noir. In der Nase zunächst eine relativ starke „Stallnote“, die aber mit der Zeit verfliegt. Ich empfehle den Wein eine halbe Stunde vor Genuss zu dekantieren. Aus dem Glas strömt danach eine schöne Mischung aus Erdbeere, Himbeere, aber auch Cassis, Zimt, Rosmarin, morsches Holz, trockene, staubige Erde und eben auch diese blumige Komponente, die mich etwas an getrocknete Rosenblätter und Veilchen erinnert. Alles ist sehr schön verwoben und sehr dezent. Dieser Stoff ist kein „in-your-face“ Wein. Man muss sich mit ihm befassen, um ihn zu verstehen.

Am Gaumen fällt zunächst der relativ schlanke Körper auf. Am Mittelgaumen aber mit erstaunlichem Druck, den ich ihm gar nicht zugetraut hätte. Der Stoff schließt mit einem schönen, mittellangen Finish und viel weißem Pfeffer im Nachhall. Der Wein wirkt in der Struktur sehnig und karg, der Gerbstoff ist schön eingebunden aber spürbar. Kann noch reifen und wird sich  in 2-3 Jahren noch besser präsentieren. 

2011 St. Joseph Dard & Ribo
Der andere Wein, den ich heute vorstellen möchte, kommt von zwei Winzern, die sich ebenfalls dem biodynamischen Weinbau und möglichst geringen Schwefelmengen im Keller verschrieben haben. Die Rede ist von Rene-Jean Dard und seinem Partner Francois Ribo. Kurz Dard & Ribo. Die Beiden betreiben seit 1984 ihren Betrieb, der in Tain-l'Hermitage ansässig ist. Wir befinden uns also an der nördlichen Rhone. Von hier kommen einige der lagerfähigsten Weine ganz Frankreichs, denkt man an Namen wie Chave, Guigal oder auch Paul Jaboulet Aine.

Dard und Ribo verfolgen in dieser Hinsicht eine andere Philosophie. Sie wollen Weine machen, die man schon kurz nach der Füllung sehr gut trinken kann. Denn laut den Beiden sind Weine zum trinken da, nicht um sie ewig im Keller zu lagern.

Unter anderem bewirtschaften sie auch einige Reben im Gebiet St. Joseph, aus dem tolle Weine kommen, die zum Teil ihre großen Brüder aus der Lage Hermitage in Blindproben ganz schön ins straucheln bringen.

Im Glas dreht sich ein Wein im mittlerem, trüben Rot, der zu den Rändern deutlich heller wird. Man sieht sofort, dass der Wein unfiltriert abgefüllt wurde. Die Frucht dominiert zunächst deutlich die Nase. Schwarze Johannisbeere, rote Sauerkirsche und Cranbeery, fallen mir sofort auf. Dahinter etwas rotes, blutiges Fleisch, Eisen, schwarzer Pfeffer und eine „dreckige“ erdige Komponente.
Am Gaumen unglaublich saftig und fleischig, ohne überladen zu wirken. Unglaublich geiler Mix aus schwarzer und roter Kirsche mit einem ordentlich Schuss Säure. Der Wein vibriert richtig, ist dabei aber ungeheuer samt. Dabei hat er trotzdem ordentlich Gripp und eine schöne, leicht bittere Gerbstoffnote im Finish.

Kann noch locker 5 Jahre liegen, aber warum, wenn er doch bereits jetzt so unglaublich gut zu trinken ist. Mir nichts dir nichts war die Flasche leer. Und mit nur 12,5% Alkohol, bekomme ich am nächsten Morgen auch noch den Kopf vom Kissen hoch. 

Eine DER Entdeckungen des bisherigen Jahres für mich. Leider, leider sind die Weine bisher (noch) nicht in Deutschland verfügbar. Ich bitte alle Importeure und Weinhändler, schaut euch diesen Produzenten genauer an, es lohnt sich definitiv! Und an alle, die in den nächsten Monaten Paris bzw. Frankreich besuchen, meldet euch bei mir, ich brauche dringendst Nachschub!

Montag, 2. Juni 2014

Auguste Clape, sein Cornas und die Rückbesinnung auf Tradition, ein Teufelskreis! Consigliere Dröfke empfiehlt.


von Marc Dröfke
Mit Trends ist es immer so eine Sache. Sind sie nützlich? Sind sie überflüssig? Was bringen sie wirklich?

Auch beim Weinkonsum sind immer wieder Trends zu beobachten, die die Anhänger zu Begeisterungsstürmen hinreißen, die Anderen hingegen völlig kalt lassen.  Nehmen wir als Beispiel das von mir erst vor kurzem angerissene Thema „Natural-Wines“.

Von Frankreich ausgehend, wo vor allem eine jüngere Generation von Wein-Trinkern und Anbietern sich des Themas genauer angenommen haben, über Skandinavien bis in die USA, haben diese „Naturweine“ eine Anhängerschaft gefunden. Sie beklagen eine Art „Geschmacksdiktat“, welches durch die großen Firmen und Abfüller dieser Welt dem Konsumenten mehr und mehr, unbewusst, aufgezwungen wird und wollen wieder zurück zu den Ursprüngen des Weins.

Auf der anderen Seite stehen die vielen alteingesessenen, meist mit dem nötigen Kapital ausgestatteten Trinker, die sich nahezu jedem neuen Thema verschließen, würde dies nämlich  eine Abkehr von alten Mustern bedeuten. Raus aus der Komfortzone. Eine Revidierung der eigenen Meinung würde dieser Klientel zunehmend schwer fallen. Sie werden auch weiterhin „alte Werte“ wie Bordeaux, Burgunder und vielleicht noch den ein oder anderen Barolo trinken und über die entsprechenden „Trends“ herziehen. Wie Oma Herta von der Alb über die Homosexualität.

Auch im Weinbau kann man eine Rückbesinnung erkennen. Die Zeit der Fruchtbomben, sowie der Überholzung, sind zum Glück größten Teils vorbei. Frühere Lese, sowie der Ausbau in gebrauchten Fässern, sind der Weg, den einige Winzer (wieder) einschlagen.

Manch einer von ihnen hat sich nie einem Trend angeschlossen und ist stets seinen ureigenen Prinzipien treu geblieben. Dazu zählt Auguste Clape, der in Cornas, einem kleinen Dorf, das an der Nördlichen Rhone liegt, seine Weine abfüllt. Mittlerweile ist sein Enkel Olivier für die Arbeit im Weinberg, sowie im Keller verantwortlich. Geändert hat sich seit 1955, als Auguste Clape den ersten Wein überhaupt mit der Bezeichnung „Cornas“ abfüllte, wenig.

Cornas war lange so etwas wie „das hässliche Entlein“ an der Nord-Rhone und stand bei weitem nicht so im Licht der Aufmerksamkeit, wie die Gewächse aus Hermitage oder Cote-Rotie. Mit der Zeit wurde die Qualität der Weine aber immer besser und die Nachfrage stieg entsprechend an.

Die Clapes bewirtschaften lediglich 8 Hektar an Weinbergen in Cornas, jedoch ist die Arbeit dort erheblich schwerer als anderswo. Man hat hier mit extrem eng bepflanzten, zum Teil sehr steilem Gebiet zu kämpfen. Die steilen Abgründe machen den Einsatz von Maschinen nahezu unmöglich, somit müssen nahezu alle Arbeiten per Hand verrichtet werden. Die Clapes arbeiten in ihren, von Graniterde dominierten Weinbergen, nicht speziell nach irgendwelchen Richtlinien oder Vorgaben, sondern verlassen sich vielmehr auf ihren unheimlichen Erfahrungsschatz und ureigenen Instinkt, der sie bisher selten getäuscht hat.

Gelesen wird so spät wie möglich, um eine Frucht mit der möglichst maximalen Reife in den Keller zu bringen. Die Trauben für ihren besten Wein, der ganz einfach als „Cornas“ betitelt ist, wachsen an Reben, die ein Alter von 30-60 Jahren aufweisen. Alles Traubenmaterial, welches nicht eine exzellente Qualität besitzt, wird aussortiert und kommt in den „einfachen“ Côtes-du-Rhône“, der allerdings bei Clape ebenfalls als ganz besonders gut gilt.

Im Keller werden die Trauben nicht von den Stielen befreit. Sie kommen mit in die offenen Zementtanks, wo die Gärung mit natürlichen Hefen in Gang gebracht wird. Diese dauert 12 Tage, danach kommt der Rebensaft in alte, gebrauchte „Foudres“, wo er 18-22 Monate gelagert wird. Vinifiziert wird, je nach Lage und Alter der Reben, separat und erst nach der Lagerung im Fass wird der Wein verschnitten. Clape beteuert immer wieder, dass die Weine, die er erzeugt eher „old-styled“ sind und er nur mit diesen Methoden das „Terroir“ richtig einfangen kann. Seine Weine gelten in der Jugend eher als zurückgezogen und entwickeln sich mit Lagerung zusehends.

Im Zuge einer Probe mit dem Thema Nördliche-Rhone, konnte ich mich von der Qualität eines gereiften Clapes überzeugen. Geöffnet wurde ein Cornas aus dem Jahre 1997. Was sofort auffiel, nachdem der Wein seinen Weg ins Glas gefunden hatte, war die immer noch sehr präsente Farbe, die sich rubinrot mit dunklem Kern und lediglich leichten Aufhellung an den Rändern zeigte.

In der Nase ist die Frucht in Form von einem Mix aus schwarzer Johannisbeere, Brombeere und Wachholder noch deutlich präsent. Daneben etwas Kuhstall, der aber relativ schnell verfliegt, dann die für die nördliche Rhone so typische Aromatik von rotem, rohen Fleisch, Leder, Eisen und schwarzer Olive, alles gewürzt mit einer Menge schwarzem Pfeffer. Mit mehr Zeit im Glas entwickelte sich ein ganz leicht süßlicher Duft, der dem Wein neben all seiner „männlichen“ Attitüden noch einen gewissen Sexappeal verleiht.

Im Mund zeigt sich der Wein mit mittlerem Körper und Säure, aber genügend Zug und Druck am Mittelgaumen. Hier wirkt der Wein eher feminin elegant, fast tänzelnd. Sehr klar und lang mit immer noch präsenten Tanninen. Eine schöne Würze rundet das Finish ab.

Mittlerweile sind die Preise für diese Weine sehr gestiegen, dennoch würde ich es jedem Leser ans Herz legen, sich eine Flasche dieses Stoffes für etwas länger im Keller zu bunkern und nach ein paar Jahren der Reife zu genießen. Der 2011 hat den Weg in meinen Keller schon gefunden.  

Der 1997er für ca.107€ hier zu beziehen.
Der Direttore möchte darauf hinweisen, dass wir für Verlinkungen, Verkostungen, etc. keinerlei Geld erhalten.